Immer wieder Neues wagen

2021-04-07


Die Welt der Erforschung und Entdeckung ist untrennbar mit der Geschichte von Rolex verbunden. Ob es darum ging, die Gipfel des Himalaja zu erklimmen, die eisigen Weiten der Pole zu erkunden oder die Tiefen der Ozeane zu erforschen – Rolex Armbanduhren waren bei einigen der herausforderndsten Expeditionen des 20. Jahrhunderts mit von der Partie. Jedes dieser Abenteuer bot die Gelegenheit, die Zuverlässigkeit und Robustheit der Rolex Uhren zu testen und zu verbessern, man begriff die Welt als Freiluftlabor. Und das stets konstruktive Feedback lieferte Rolex wichtige Erkenntnisse für weitere Entwicklungen.

Aus diesen gemeinsamen Erfahrungen ging 1953 nach der Besteigung des Mount Everest durch Sir Edmund Hillary und Tensing Norgay die Explorer hervor. Später eroberte dann die 1971 vorgestellte Explorer II mit ihren Funktionen und ihrer Widerstands­fähigkeit unter Extrem­bedingungen einen Platz in der Welt der Erforschung und Entdeckung. Sie wurde die Uhr der Wahl für Höhlen- und Polarforscher wie auch für Vulkanologen. Diese beiden Armbanduhren begleiten noch heute außer­gewöhnliche Frauen und Männer auf Expeditionen in die entlegensten Winkel der Erde mit der Maßgabe, unseren Planeten besser zu verstehen und Lösungen zu seiner Erhaltung zu ermitteln.

Im Bereich der Erforschung und Entdeckung wurden im vergangenen Jahrhundert nacheinander drei Ziele verfolgt: Zunächst galt es, unbekannte Teile der Welt zu entdecken, dann die Grenzen der menschlichen Belastbarkeit auszuloten und schließlich das Wissen über den Planeten zu erweitern, um ihn erhalten zu können. Bei diesen drei Herausforderungen hat Rolex die Forscher und Entdecker auf ihren waghalsigen Unternehmungen begleitet.

Sir Edmund Hillary und Tensing Norgay erklimmen den Gipfel des Mount Everest.

UNBEKANNTE TEILE DER WELT ENTDECKEN

Die Besteigung des Mount Everest durch Sir Edmund Hillary und Tensing Norgay im Jahre 1953 war ein Ereignis, das weltweit Aufsehen erregte. Rolex war daran beteiligt, da die Uhrenmarke die Expedition mit Oyster Perpetual Armbanduhren ausgestattet hatte. Im Anschluss an die Ausnahme­leistung der beiden Bergsteiger wurde in demselben Jahr die Explorer vorgestellt. Die Entwicklung der Uhr war das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit, die in den 1930er‑Jahren ihren Anfang genommen hatte, als Rolex begann, mehrere Himalaja-Expeditionen nacheinander mit Armbanduhren auszurüsten, um deren Verhalten unter den extremen Bedingungen in großer Höhe zu beobachten. Das Feedback der Bergsteiger nach Beendigung dieser Expeditionen bildete die Grundlage für die Verbesserung der Leistungen künftiger Rolex Armbanduhren. Und so konnte sich, gleich einem Uhrwerk, das durch die Hand­bewegungen des Trägers mit Energie gespeist wird, auch die Uhren­technik dank der großartigen Leistungen der Forscher und Entdecker weiterentwickeln – was diesen wiederum zugutekam, wenn sie sich mit einer Rolex Armbanduhr den Heraus­forderungen stellten, in denen sie für uns die unzugänglichsten Gegenden des Planeten entdeckten.


DIE ERSTEN AUF DEM DACH DER WELT

Der Mount Everest ist die ultimative Heraus­forderung für einen Bergsteiger. Im Mai 1953 haben zwei Mitglieder einer britischen Expedition den Gipfel des mythischen Berges erfolgreich bestiegen. Dieses Abenteuer sorgte weltweit für Aufsehen – und Rolex war mit von der Partie.

Jeder Tag auf dem Mount Everest ist ein Kampf ums Überleben. Der Körper leidet ständig unter der Kälte, dem Sauerstoff­mangel und dem Druck der rauen Umgebung. Unter diesen Extrem­bedingungen gelang es am 29. Mai 1953 zwei außer­ordentlich mutigen und willensstarken Männern, als Erste den höchsten Gipfel auf dem Dach der Welt in 8.848 Metern Höhe zu erklimmen. Für die Mitglieder ihrer Expedition waren sie die letzte Hoffnung, die Erst­besteigung noch erfolgreich abzu­schließen, da jederzeit mit dem Eintreten des Monsuns und seiner Schneestürme zu rechnen war. Angetrieben von ungemein starkem Willen, gepaart mit enormem Durchhalte­vermögen, haben so der Neuseeländer Sir Edmund Hillary, Bienen­züchter und erfahrener Bergsteiger, und der aus Nepal stammende Sherpa Tensing Norgay mit ihrem Erfolg an einem Ort, wo etliche andere Versuche zuvor gescheitert waren, ihre Spuren in der Geschichte des 20. Jahrhunderts hinterlassen.

Die von Brigadier Sir John Hunt geleitete Expedition stand unter der Schirm­herrschaft des britischen Himalayan Committee, das gemeinsam von der Royal Geographical Society und dem britischen Alpine Club speziell für die Betreuung von Everest-Expeditionen gegründet worden war. Das Team bestand aus insgesamt 16 Mitgliedern. Aber die logistischen Zwänge eines solchen Abenteuers erforderten den Einsatz von Hunderten von Trägern, um das benötigte Material (mehrere Tonnen!) entlang der Strecke zu transportieren. Verstaut in Dutzenden von akribisch katalogisierten Paketen, wartete die Hightech-Ausrüstung auf ihren Einsatz. Von speziell entwickelten Wanderschuhen bis hin zu windkanal­geprüften Zelten – es fehlte an nichts, und es wurde alles getan, um bei diesem neuen Anlauf das Glück auf seiner Seite zu haben. Rolex war ebenfalls an dem Abenteuer beteiligt, da in der Ausrüstung auch Oyster Perpetual Armbanduhren mitgeführt wurden. „Die Oyster Perpetual Armbanduhren von Rolex, mit denen einige Mitglieder der britischen Expedition ausgerüstet waren, haben ihre Zuverlässigkeit auf dem Everest erneut unter Beweis gestellt“, schrieb Sir John Hunt bei seiner Rückkehr. „Wir waren begeistert, dass sie die Uhrzeit so präzise angeben. Dadurch wurde sichergestellt, dass die Zeit­synchronisation zwischen den Team­mitgliedern durchgehend beibehalten wurde. […]. Diese Uhren haben Einmaliges geleistet, und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Rolex Oyster ein wichtiger Bestandteil jeder Hochgebirgs­ausrüstung ist.“



DER HIMALAJA ALS PRÜFSTAND

Die Bedingungen im Hochgebirge bieten eine hervorragende Umgebung, um die Zuverlässigkeit und Robustheit von Armbanduhren zu prüfen. Rolex begriff den Himalaja als ideales Freiluftlabor.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zogen der Himalaja und seine unberührten Gipfel das Interesse der Nationen auf sich und faszinierten Bergsteiger aus aller Welt. Insbesondere der Mount Everest, dieser über dem mythischen Gebirge thronende Koloss, weckte die Begehrlichkeiten. Die international ausstrahlende Anziehungs­kraft der höchsten Gipfel in Verbindung mit der Möglichkeit, seine Armbanduhren unter realen Bedingungen zu testen, veranlasste Rolex, zahlreiche Gruppen von Bergsteiger­pionieren zu unterstützen. Zwischen 1933 und 1955 waren insgesamt nicht weniger als 17 Expeditionen auf dem Anstieg zu den höchsten Berggipfeln mit Rolex Armbanduhren ausgestattet.

Diese Armbanduhren erlebten eine Reihe von Erstbesteigungen: 1953 zunächst der Mount Everest – höchster Berg der Erde mit einer Höhe von 8.848 Metern –, 1954 dann der K2 – zweithöchster Berg der Erde mit einer Höhe von 8.611 Metern –, gefolgt 1955 vom Kangchendzönga – dritthöchster Berg der Erde mit einer Höhe von 8.586 Metern – und, in demselben Jahr, vom Makalu – fünfthöchster Berg der Erde mit einer Höhe von 8.485 Metern.


EINE SCHWEIZERIN ALS PIONIERIN IM HIMALAJA

Annelies Lohner gab den Anstoß zu einer außer­gewöhnlichen Schweizer Expedition in das höchste Gebirge der Welt. Oyster Perpetual Armbanduhren von Rolex gehörten zur Ausrüstung der Bergsteiger.

Annelies Lohner, eine junge talentierte Bergsteigerin aus Grindelwald, einem Dorf am Fuße der berühmten Jungfrau in den Berner Alpen, bewies außergewöhnliche Charakterstärke, als sie vorschlug, die erste Schweizer Nachkriegs­expedition in den Himalaja zu organisieren. Dieser abenteuer­lustigen, wegbereitenden Gipfelstürmerin gelang es, die Schweizerische Stiftung für Alpine Forschungen vom Sinn einer Expedition in das Gangotri-Massiv, das zum Gebirgszug des Garhwal-Himal im Norden Indiens gehört, zu überzeugen. Die Expedition, bestehend aus fünf Bergsteigern, zu denen auch Annelies Lohner gehörte, bewältigte innerhalb von fünf Monaten, von Mai bis September 1947, nacheinander mehrere Erstbesteigungen: Kedarnath, Satopanth, Kalindi Peak – über den Nord-Ost-Kamm –, Balbala und Nanda Ghunti, und nicht zu vergessen eine Erkundung am Chaukhamba-Massiv mit Bergen, deren Gipfel Höhen von 6.000 oder sogar 7.000 Metern übersteigen. Um sie bei der Durchführung ihres Projekts zu unterstützen, überreichte Rolex jedem der fünf Expeditions­mitglieder eine Oyster Perpetual, die sie über die gesamte Dauer der Expedition am Handgelenk trugen. Diese Armbanduhren begleiteten sie bei den alltäglichen Verrichtungen und ließen sie auch unter Extrem­bedingungen nie im Stich. Nach ihrer Rückkehr hoben die Bergsteiger die Wasserdichtheit, die Präzision und den mit dem automatischen Aufzugssystem Perpetual-Rotor zusammen­hängenden Bedienkomfort der Uhren hervor. „Die Rolex Uhren, die wir alle am Arm tragen, gehen erstaunlich genau. Sie erweisen uns einen großen Dienst und bereiten uns sehr viel Freude. Und dass wir sie nicht aufziehen müssen, wissen wir besonders zu schätzen“, schrieb André Roch, der Expeditions­führer, am 7. Juli 1947 aus dem Basislager des Gangotri.

Auf der Uhrenmesse, die 1948 nach der Rückkehr der fünf Bergsteiger stattfand, präsentierte Rolex in einem speziellen Schaukasten neben der Darstellung von einigen erklommenen Gipfeln auch mehrere Armbanduhren, die bei diesem Abenteuer zum Einsatz gekommen waren.


WASSERDICHT IN EISIGEN GEWÄSSERN
Das revolutionäre, weil vollkommen wasserdichte, Oyster-Gehäuse von Rolex wurde einige Jahre nach seiner Einführung von einem renommierten Forscher auf einer Grönland-Expedition getestet.

Staub und vor allem Feuchtigkeit können das Innenleben einer Armbanduhr dauerhaft schädigen und ihre Zeit­anzeige­funktion beeinträchtigen. Daher entwickelte Rolex auf Betreiben seines Gründers Hans Wilsdorf, der von der Notwendigkeit einer solchen Erfindung überzeugt war, das hermetisch verschlossene Oyster-Gehäuse, das 1926 patentiert wurde. Um dessen Wasserdichtheit unter allen Gegebenheiten sicherzustellen, übergab Rolex regelmäßig Armbanduhren mit Oyster-Gehäuse an Forscher, die sie unter Real­bedingungen testen sollten. Der Polarforscher Henry George „Gino“ Watkins nahm zwischen 1931 und 1932 mehrere Oyster Perpetual Exemplare mit auf eine Kajak-Expedition entlang der Küste Grönlands. Nach seiner Rückkehr tat er Rolex seine Bewunderung für diese Armbanduhren kund, die auf seiner Reise mehrfach eingetaucht waren und dennoch weiterhin perfekt funktionierten.


DIE EXPLORER, EIN ZEITMESSER FÜR PIONIERE

Die Explorer der neuen Generation würdigt mit Akzenten in 18 Karat Gelbgold das Vermächtnis der Forscher und Entdecker des 20. Jahrhunderts.

Die Explorer der neuen Generation verbindet meisterlich Prestige und Robustheit durch die Kombination von 18 Karat Gelbgold und Edelstahl Oystersteel in einer Version in Rolesor gelb, die als Hommage an die Bergsteiger, Forscher und Entdecker des 20. Jahrhunderts kreiert wurde. Mit ihrem Durchmesser von 36 mm – wie beim 1953 präsentierten Originalmodell der Explorer – ist sie auch eine Erinnerung an die Zeit, als die höchsten Gipfel der Erde noch geheimnis­umwittert und noch nie von Menschen betreten worden waren. Im Innern der Explorer der neuen Generation verbirgt sich das 2020 vorgestellte Kaliber 3230 – die Quintessenz des Know-hows von Rolex in der Uhrwerk­mechanik. Es verfügt insbesondere über die exklusive Chronergy-Hemmung und die blaue Parachrom-Spirale und kann mit einer Gangreserve von circa 70 Stunden aufwarten. Das präzise und gegen Erschütterungen, Temperatur­schwankungen und Magnetfelder unempfindliche Kaliber 3230 ist das Ergebnis einer fast einhundert Jahre alten Kultur technischer Innovation, die auf die ständige Suche nach den besten chronometrischen Leistungen und ein Höchstmaß an Robustheit ausgerichtet ist.

DIE GRENZEN DER MENSCHLICHEN BELASTBARKEIT AUSLOTEN

Ohne Armbanduhr können Forscher und Entdecker sich nicht ihren Herausforderungen stellen. Sie allein ermöglicht ihnen das richtige Zeitmanagement, das ausschlaggebend ist für das Erreichen ihres Vorhabens; sie ist ihre Überlebens­garantie. Für alle, die an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen, ist sie ein unverzichtbares Werkzeug, um unter Extrem­bedingungen bestehen zu können. Ihre Widerstands­fähigkeit, ihre Präzision und die gute Ablesbarkeit sind entscheidende Faktoren, insbesondere in Situationen völliger Abgeschiedenheit, wenn alle Orientierungs­punkte verschwinden, wenn die Grenzen zwischen Tag und Nacht verschwimmen. Die Armbanduhr muss wie auch ihr Träger den widrigsten Bedingungen trotzen. Rolex begleitete Erling Kagge bei der Eroberung der drei Pole wie auch bei der nicht unterstützten Solo­durchquerung der Antarktis; den Bergsteiger Ed Viesturs, der die 14 höchsten Gipfel der Erde – alle über 8.000 Meter – ohne zusätzlichen Sauerstoff bezwang; den Abenteurer Rune Gjeldnes, der als Erster den Arktischen Ozean ohne Nachschub durchquerte sowie die Ärztin Christine Janin, die als erste Frau ohne Unterstützung und ohne Schlittenhunde den Nordpol erreichte, bevor sie auf jedem Kontinent den höchsten Gipfel bestieg. Jeder von ihnen ist dabei über sich hinaus­gewachsen. Sie eröffneten neue Horizonte, indem sie die Grenzen menschlicher Belastbarkeit verschoben.


ERLING KAGGE

DIE EROBERUNG DER DREI POLE

Der Norweger Erling Kagge braucht extreme Heraus­forderungen. Ihm gelang ein dreifaches Bravourstück: Er bewältigte als Erster die „Herausforderung der drei Extrempunkte“, indem er den Nordpol, den Südpol und den Gipfel des Mount Everest bezwang. Eine außer­gewöhnliche Leistung, für die er seine letzten Reserven mobilisieren musste.

Keine Hunde, um die Schlitten zu ziehen. Keine Luftunterstützung zum Abwurf von Proviant während der Expedition. Kein anderes Transportmittel als den menschlichen Körper. Morgens bei –54 °C aus dem Schlafsack. „Es war unmöglich. Aber wenn jemand es schaffen konnte, dann wir.“ Mit diesen Worten beschrieb Erling Kagge, Polarforscher und Bergsteiger, Rolex Markenbotschafter 2003–2009 und Mitglied der Jury der Rolex Preise für Unternehmungsgeist 2006, seine Ausnahme­leistung in Begleitung von Børge Ousland, einem weiteren Abenteurer, der das Unmögliche zu bezwingen suchte. Sie waren im März 1990 die Ersten, die den Nordpol ohne fremde Unterstützung auf Skiern erreichten. Mit einem festen Ziel vor Augen: durchkommen – mit ihren eigenen Mitteln, ihrem Mut, ihrer Entschlossenheit und allein mit ihrem Willen.

Zwei Jahre später dann, in der Antarktis, und diesmal allein. Der Forscher bezwang 1992–1993 als Erster im Alleingang und ohne Unterstützung den Südpol. Er hat dabei eine Strecke von mehr als 1.300 km zurückgelegt, mehr als fünfzig Tage allein zugebracht, ohne mit irgend­jemandem ein Wort zu wechseln. Erling Kagge musste damals ohne jeden Kontakt zur Außenwelt unablässig gegen Kälte, Hunger und Müdigkeit ankämpfen. Diese Heldentat brachte ihm 1993 einen Platz auf der Titelseite des TIME-Magazins ein.

Im darauffolgenden Jahr, 1994, unternahm der Norweger ein neues Abenteuer, das wieder von Erfolg gekrönt war: Er erklomm – erneut ohne fremde Hilfe – den Gipfel des Mount Everest. Damit ging er in die Geschichte ein als erster Mensch, der die Three Poles Challenge geschafft hatte: die Bezwingung des Nordpols, des Südpols und des Mount Everest. Um derartige Leistungen vollbringen zu können, musste Erling Kagge ständig seine eigenen Grenzen überwinden. Seine Philosophie fußt auf grenzenlosem Optimismus, der Lust an kontinuierlicher Anstrengung, dem Wunsch, seine Träume um jeden Preis zu verwirklichen, der Fähigkeit, sich nicht von den eigenen Fehlern und Barrieren behindern zu lassen, um sich selbst zu übertreffen.

In Anbetracht dessen, was er erreicht hat, ist dieser Abenteurer der Extreme ein Mann, der Bewunderung verdient: Er hat bewiesen, dass der Mensch in der Lage ist, seine letzten Reserven zu mobilisieren, um unabhängig von der Umgebung und den dort herrschenden Bedingungen über sich selbst hinaus­zuwachsen. Die Erfolge bei all seinen Unternehmungen auf dem gesamten Planeten waren das Ergebnis seiner Beständigkeit und Beharrlichkeit. Und Erling Kagge hat nicht nur einen dreifachen sportlichen Triumph errungen – er ist auch und vor allem ein Philosoph, ein Fürsprecher des Glücks, der ständig wiederholt: „Wir brauchen Herausforderungen – und Schwierigkeiten –, um glücklich zu sein.“


ED VIESTURS

DAS ZEITMANAGEMENT IM GEBIRGE

Ed Viesturs hat alle Achttausender der Welt ohne zusätzlichen Sauerstoff bezwungen. Seine Armbanduhr und ein paar grundlegende Zeit­management-Regeln bei den Besteigungen halfen ihm, seine Großtaten zu vollbringen.

Ed Viesturs, erfahrener Bergsteiger und Rolex Markenbotschafter – den Blick so klar und scharf wie seine Gedanken –, gelang es, die 14 Achttausender der Welt ohne zusätzlichen Sauerstoff zu bezwingen. Für ihn ist die Armbanduhr ein unverzichtbarer Teil der Ausrüstung, weil sie bei einer Besteigung erheblich zum Erfolg und zur Sicherheit beiträgt.

„[…] Das Zeitmanagement im Gebirge ist von unmittelbarer Bedeutung für die Erfolgschancen, ja sogar für das Überleben, insbesondere am Tag der Gipfel­besteigung“, erklärt Ed Viesturs. „Jede halbe Stunde zählt. Ich muss unbedingt wissen, zu welcher Uhrzeit ich nach der Gipfel­besteigung wieder im höchsten Lager zurück sein muss. Die gesamte Tagesplanung hängt von dieser Rückkunftszeit ab. Ich kann daraus die Aufbruchszeit ableiten, denn ein früher Aufbruch, wenn die Temperatur noch niedrig ist, bietet den Vorteil, dass man optimale Sicherheits­bedingungen vorfindet und eine Zeitreserve hat, um auf unvorher­gesehene Ereignisse oder Verzögerungen zu reagieren. Der Abstieg ist der zweite Teil der Herausforderung. Für mich gilt als oberste Regel, dass ich spätestens um 14 Uhr den Abstieg antreten muss, selbst wenn der Gipfel zum Greifen nahe ist. Den Abstieg mit ausreichend Tageslicht und Energie anzugehen, das sind ideale Voraussetzungen. Bergsteiger sind wohl in gefährliche, ja sogar lebens­bedrohliche Situationen geraten, weil sie zu lange mit der Umkehr gewartet haben. Dunkelheit, Kälte, Erschöpfung oder auch Sauerstoff­mangel werden nämlich zu kritischen Faktoren.“ Bei jeder seiner Besteigungen trug Ed Viesturs dieselbe Explorer II – ein Modell mit weißem Zifferblatt, das er 1994 erhalten hatte. „Sie hat mich noch nie im Stich gelassen und besitzt alle Eigenschaften, die man zum Bergsteigen braucht; sie zieht sich von selbst auf, ist robust, und die Zeiger sind auf dem Zifferblatt selbst im Dunkeln leicht abzulesen. Auch ein widerstands­fähiges Uhrglas ist von Vorteil, denn die Uhr prallt während des Aufstiegs schon einmal gegen einen Felsen oder auf Eis. Sie ist – so muss ich eingestehen – wahrscheinlich mein wichtigster Ausrüstungs­gegenstand. Auf Expeditionen schaue ich auf jeden Fall sehr regelmäßig auf sie. Meine Armbanduhr und die angezeigte Zeit sind ein Garant für meine Sicherheit.“


RUNE GJELDNES

DER ZEITBEGRIFF IN DEN POLARREGIONEN

Rune Gjeldnes kann auf mehrere Premieren als Forscher verweisen. In den Polarregionen taktet seine Uhr die Tagesabläufe, auf die Minute genau.

In der weißen Unermesslich­keit der Pole, wenn die Sonne niemals schläft, wird Zeit relativ. Eine Armbanduhr wird für den Forscher dann zu einem unent­behrlichen Instrument, damit er seine Tages­abläufe strukturieren und so gleichmäßig und koordiniert vorankommen kann. Rune Gjeldnes war neben weiteren von ihm aufgestellten Rekorden der erste Mensch, der auf dem „längsten Marsch“ – „The Longest March“ – eine von Rolex unterstützte Expedition – nacheinander Grönland der Länge nach sowie den arktischen und den antarktischen Eisschild auf Skiern und ohne Unterstützung überquert hat. Während seiner Polar­expeditionen half ihm seine Explorer II, die unbedingt erforderlichen Routine­abläufe beizubehalten. „Auf einer Expedition ist der Begriff der Zeit absolut relativ. Im ersten Monat zählt man noch die Tage. Danach konzentriert man sich auf das Ziel und nicht mehr darauf, welcher Tag es gerade ist. Auf der anderen Seite diktiert die Zeit den gesamten Tagesablauf: pünktlich aufstehen, das Material zügig verpacken, sich im effektivsten Marsch­rhythmus fortbewegen, also 50 Minuten auf Skiern, dann eine Pause von 10 Minuten. Und bei Tagesende muss man wissen, wann es Zeit ist anzuhalten, möglichst schnell das Lager errichten und essen, um sicher zu sein, dass man anschließend genügend Zeit zur Erholung hat. Während der letzten vierzehn Tage meiner Solo­expedition zum Nordpol war meine ganze Aufmerksamkeit auf das Zeit­management gerichtet und auf die Stunden, die ich auf der Strecke verbracht hatte. Das war der Schlüssel zum Erfolg! Sich auf einen zeitbasierten Routine­ablauf verlassen zu können, ist eine echte Erleichterung.“ Um die Zeit zu seinem Verbündeten zu machen, bedarf es einer exzellenten Uhr. „In unwirtlichen Umgebungen zählt jede Minute. Da ist eine präzise Armbanduhr unerlässlich. Und es ist auch sehr nützlich, wenn sie das Datum anzeigt, wie die Explorer II. Denn auch wenn man das Gefühl für den Kalender verliert, ist es immer schön zu wissen, ob es der 20. oder doch bereits der 23. ist.“


CHRISTINE JANIN

PHYSISCHE UND PSYCHISCHE HERAUS­FORDERUNGEN IN EXTREMEN UMGEBUNGEN

Der menschliche Körper ist in der Lage, sich an die widrigsten Wetter­bedingungen anzupassen, solange er entsprechend trainiert ist. Die Ärztin und Forscherin Christine Janin beschreibt die körperlichen und geistigen Eigenschaften, die zum Überleben in den unwirtlichsten Regionen der Welt erforderlich sind.

„In 8.000 Metern Höhe, bei –40 oder gar –50 C°, bleiben uns noch ungefähr 10 Prozent unserer körperlichen Fähigkeiten“, erklärt die Bergsteigerin, Polarforscherin und Ärztin Christine Janin, die von 2001 bis 2006 Rolex Marken­botschafterin war. „Außerdem ruft die allgegen­wärtige Gefahr eine Mischung aus physischem und psychologischem Stress hervor. Bergsteigen in sehr großer Höhe ist also ebenso wie die Polar­forschung nur etwas für durchtrainierte, von Natur aus optimistische, mutige und beharrliche Personen.“ Die Frauen und Männer, die es schaffen, die geografischen Extreme der Erde zu erreichen, sind definitiv eine besondere Gruppe von Menschen, die außer­gewöhnliche Fähigkeiten in Bezug auf körperliche Ausdauer und psychische Belastbarkeit besitzen.

„Der Schlüssel zum Erfolg bei einer Berg­besteigung oder einer Expedition ist ein Start in Bestform. Dazu muss man super trainiert sein, und die Vorbereitung beginnt mehrere Jahre vor der Abreise, damit man Erfahrungen sammeln und seinen Körper an die zu erwartenden Bedingungen anpassen kann.“ Denn die Gefahren sind vielfältig. Extreme Kälte, starke Winde und das Fehlen von Rettungsteams in der Nähe sind Risiken, mit denen in den Hochgebirgs- und Polarregionen zu rechnen ist. Im Gebirge kann außerdem der Sauerstoff­mangel in der Luft zu akuter Höhen­krankheit führen und den Gemüts­zustand beeinträchtigen. Manchmal können Bergsteiger sich auch in einer Art Gipfelwahn in Gefahr begeben, wenn sie um jeden Preis den Gipfel erreichen wollen. Die einzige Rettung liegt dabei in der Selbstdisziplin und der Selbst­beherrschung, die einem Sportler zu eigen sind. „Um am Leben zu bleiben, kommt es letztlich auf Selbstvertrauen an, auf das Wissen um die eigenen Fähigkeiten und Grenzen, um die eigene körperliche Verfassung und darauf, dank einer glasklaren Analyse der jeweiligen Gefahren­­situation jederzeit in der Lage zu sein, das Abenteuer aufzugeben“, so Christine Janin.

In diesen Umgebungen, in denen jeder Schritt kalkuliert und die Zeit andauernd überwacht werden muss, kämpfen diese Frauen und Männer ständig darum, ihr physisches und psychisches Gleichgewicht zu bewahren. Sie nehmen diese beispiellosen Anstrengungen auf sich mit dem einem Ziel, sich selbst zu übertreffen. „Gipfel erklimmt man Meter für Meter, Atemzug für Atemzug. Unterwegs entdecken wir an uns ungeahnte Fähigkeiten, die es uns ermöglichen, den Weg zu Ende zu gehen. Wir empfinden dann eine große Freude, wenn wir erkennen, dass wir in der Lage sind, uns der Gefahr zu stellen und die Heraus­forderungen der Umgebung zu meistern.“


DIE EXPLORER II, EINE INSTRUMENTENUHR DER SPITZENKLASSE

Die Explorer II der neuen Generation verfügt über die letzten technischen Entwicklungen von Rolex. Die vollständig überarbeitete Uhr ist bereit für neue Abenteuer.

Mit Indizes und Zeigern, die sich kontraststark und deutlich von einem schwarz oder weiß lackierten Zifferblatt abheben, und ihrer 24-Stunden-Anzeige mit orangefarbenem Zeiger auf gravierter Lünette ist die Oyster Perpetual Explorer II im Laufe der Zeit zum Maß der Dinge bei Armbanduhren für Bergsteiger, Forscher und Entdecker geworden. Ihre bemerkenswerten technischen Leistungen haben sich unter den extremen Bedingungen, unter denen sie zum Einsatz kommen kann, als äußerst wertvoll erwiesen.

Die Explorer II der neuen Generation präsentiert sich in vollständig überarbeiteter Ausstattung mit neu propor­tioniertem Gehäuse und Armband sowie optimierter Chromalight-Anzeige. Ihre Indizes und Zeiger sind mit einer optimierten exklusiven und sehr lange nach­leuchtenden Leuchtmasse belegt bzw. gefüllt und so auch im Dunkeln länger sichtbar. Eine weitere wesentliche Neuerung: Die Explorer II ist nunmehr mit dem Kaliber 3285 ausgestattet, einem Uhrwerk in höchster uhrmacherischer Vollendung. Die als unverzichtbares Expeditions­instrument konzipierte Explorer II weist neue Vorzüge auf, die für die Erfüllung ihrer Aufgaben äußerst nützlich sind.

DAS WISSEN ÜBER DEN PLANETEN ERWEITERN, UM IHN ZU ERHALTEN

Der Mensch ist bis in die entlegensten Winkel der Welt vorgedrungen. Die höchsten und die tiefsten Punkte der Erde wie auch die Pole scheinen nicht mehr so unerreichbar, und das Unbekannte ist nicht mehr das Einzige, was den Menschen dazu antreibt, die Welt weiter zu erkunden. Aber die Forscher bleiben nicht untätig. Ihnen geht es nicht mehr darum, dorthin zu gehen, wo zuvor noch kein Mensch gewesen ist. Ihr Ziel ist es nun, unseren Planeten besser zu verstehen und etwas über seine Zerbrechlichkeit zu erfahren, um ihn besser schützen zu können. 1957 beteiligte sich Rolex an dem Internationalen Geophysikalischen Jahr, in dem Forscher aus aller Welt erstmals ihr Wissen zusammen­führten, um unseren Planeten besser zu verstehen. Forschung und Erkundung nahmen nun eine andere Dimension an. Es gab zahlreiche wissenschaftliche Expeditionen. Der Vulkanologe Haroun Tazieff, der Biologe Nigel Winser, der Geologe Francesco Sauro und der Forscher Alain Hubert zählen zu den wagemutigen Forschern, die von Rolex unterstützt wurden in dem uner­müdlichen Bestreben, das Wissen über den Planeten zu erweitern, um ihn zu erhalten. Um ihm eine Zukunft zu geben. Darüber hinaus rief Rolex 2019 „Perpetual Planet“ ins Leben – eine Initiative, in deren Rahmen Projekte unterstützt werden, die unser Wissen über die Welt erweitern, unsere Lebens­bedingungen verbessern und unsere Umwelt schützen.


ROLEX UND DAS INTERNATIONALE GEOPHYSIKALISCHE JAHR

Das Engagement der Marke mit der Krone zur Förderung wissen­schaftlicher Erkenntnisse ist ein Eckpfeiler ihrer Geschichte und Identität. Das Internationale Geophysikalische Jahr bot Rolex die Möglichkeit, dieses Interesse zu manifestieren.

Die Sonne ist eine glühende Gaskugel mit zyklisch schwankender magnetischer Aktivität. In sehr aktiven Phasen gibt sie eine starke Strahlung ab. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war noch wenig über die Auswirkungen dieses Phänomens auf die Erde bekannt, was den Anstoß zu einem der umfassendsten wissen­schaftlichen Forschungs­vorhaben gab, die jemals durchgeführt wurden: dem Internationalen Geophysikalischen Jahr. Das Projekt lief von Juli 1957 bis Dezember 1958 – ein Zeitraum, der mit einer Periode höchster magnetischer Sonnen­aktivität zusammenfiel. Es war darauf ausgerichtet, das menschliche Wissen über ein breites Spektrum von Themen in Bezug auf die Erde und ihre Wechsel­wirkungen mit den sie umgebenden Sternen, einschließlich der Sonne, zu vertiefen. Nicht weniger als elf wissen­schaftliche Disziplinen waren dabei vertreten, von der Erforschung der kosmischen Strahlung bis zur Erforschung des Polarlichts, von der Seismologie bis zur Ozeanographie.

Auch Rolex beteiligte sich an dem Internationalen Geophysikalischen Jahr: Die Uhrenmarke unterstützte durch leihweise Überlassung mehrerer Armbanduhren die britische Expedition, die damit beauftragt war, eine wissenschaftliche Basis – die Halley-Forschungsstation – in der Antarktis zu errichten und dann meteo­rologische Beobachtungen der Erde, der Atmosphäre und des Weltraums durchzuführen. Von 1955, als die ersten Männer zum Bau der Station aufbrachen, bis zu ihrer Rückkehr nach erfolgreicher Mission funktionierten die Uhren einwandfrei.

„[Als ich zum ersten Mal meine eigene Uhr anlegte,] wurde sie ein Teil von mir – ein unent­behrlicher, zuverlässiger Teil –, sie ging nur ein paar Sekunden pro Woche vor, obwohl sie solch extremen Temperaturen ausgesetzt war wie bei einem heißen Herd oder beim Ausgraben von Vorräten bei minus 60° Fahrenheit“, schrieb der Schiffsarzt Commodore David Dalgliesh. Doug Prior, der Schreiner der Expedition, kommentierte einige Monate vor Ende des Projekts: „Was die Leistung der Uhr betrifft, konnte ich, ehrlich gesagt, keinen einzigen Fehler finden.“ Und er fügte hinzu: „Ich hatte mit Hammer und Meißel Hunderte von Schlitzen zu stemmen. Die Uhr musste also nicht nur mit den extrem kalten Temperaturen zurechtkommen, sondern auch mit den fürchterlichen Erschütterungen bei jedem Schlag mit dem Meißel.“ Auch hier haben sich Rolex Armbanduhren durch ihre Fähigkeit ausgezeichnet, selbst härtesten Beanspruchungen standzuhalten, ohne dass ihre Leistungen dadurch beeinträchtigt wurden.


ROLEX UND NATIONAL GEOGRAPHIC

Das Wissen über die Welt erweitern, um sie besser schützen zu können. So lässt im Wesentlichen das gemeinsame Engagement von Rolex und National Geographic für den Planeten – und damit für die kommenden Generationen – zusammenfassen. Um einen Beitrag zum Schutz der Ökosysteme – insbesondere der Ozeane, der Regenwälder und der Bergwelt – zu leisten, engagiert sich die Uhrenmarke an der Seite von National Geographic mit konkreten Projekten auf der ganzen Welt. Diese heute noch verstärkte Partnerschaft besteht seit 1954, also seit fast sieben Jahrzehnten. Als Synonym für Erforschung und Entdeckung kann National Geographic auf Rolex als wertvollen Verbündeten in der langjährigen Unterstützung von bahn­brechenden Initiativen in den Bereichen der Erforschung und Entdeckung sowie des Naturschutzes zählen – zwei Tätigkeits­felder, die sich nun bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft ergänzen.


HAROUN TAZIEFF
VULKANOLOGIE IM DIENSTE DES PLANETEN

Im Laufe der Jahrzehnte sind zahlreiche Wissenschaftler, Forscher und Entdecker aus aller Welt zu Rolex Marken­botschaftern geworden. Der bekannte französische Vulkanologe und Höhlen­forscher Haroun Tazieff ist einer von ihnen. Sein Wissensdurst im Hinblick auf eine Erweiterung der Kenntnisse über die Welt führte ihn immer wieder an den Rand der Vulkane, um die Temperatur­veränderungen der Gase und des Magmas bei Eruptionen zu messen. Seine berühmten Expeditionen basierten auf dem Wunsch, die notwendigen Daten zu sammeln, um den natürlichen Lebensraum zu verstehen. Diese Informationen können heute dazu genutzt werden, auf die Zerbrechlichkeit des Planeten aufmerksam zu machen. Bereits 1979 wies der Vulkanologe auf die Rolle der massiven CO2-Emissionen bei den Risiken der globalen Erwärmung hin, denen die Erde nun ausgesetzt ist.


FRANCESCO SAURO
HÖHLENFORSCHUNG ZUM BESSEREN VERSTÄNDNIS DER EVOLUTION DES LEBENS

Der italienische Geologe Francesco Sauro war Preisträger der Rolex Preise für Unter­nehmungsgeist 2014. Er organisierte und leitete speläologische Expeditionen vor allem in abgelegene und daher wenig bekannte Regionen Südamerikas. Von den Tafelbergen zwischen Brasilien und Venezuela seilte er sich mit seinem Team in die Tiefen der Erde ab. Bei der Erforschung dieser unterirdischen Höhlen, die vor ihm noch kein Mensch betreten hatte, sammelte er wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf ein besseres Verständnis der Welt. Auf den von ihm geleiteten Expeditionen konnte er die Existenz einzigartiger Lebensformen nachweisen, zum Beispiel Bakterien­­kolonien in den am tiefsten gelegenen Höhlen, die einen Einblick in die Evolution des Lebens auf dem Planeten geben.


NIGEL WINSER
WÜSTENFORSCHUNG – EIN SCHLÜSSEL ZU UNSERER ZUKUNFT

Die Natur zu begreifen ist für den engagierten Naturschützer Nigel Winser der Schlüssel zu unserer Zukunft. Nach seinem Verständnis müssen Feldforscher Daten über die sich rasch verändernden Ökosysteme sammeln und weitergeben, so dass wir über das entsprechende Wissen verfügen, um die richtigen Entscheidungen in Bezug auf den Klimawandel zu treffen. Der in Kenia geborene Lebens­wissenschaftler Nigel Winser war Teilnehmer an einem Projekt der Royal Geographical Society, das von Rolex unterstützt wurde, und leitet wissenschaftliche Programme zur Erforschung der natürlichen Umwelt mit dem Ziel, einen sicheren und nachhaltigen Planeten zu schaffen. Er hat als Feldforscher in der Sahara, in West-Äthiopien und in Kenia umfangreiche biologische Untersuchungen durchgeführt und sieht den Wüstensand als lebendes Labor für Studien zur Biodiversität und zum Klimawandel.


ALAIN HUBERT
WISSENSCHAFT, ERFORSCHUNG UND ENTDECKUNG ZUM SCHUTZ DES PLANETEN

Alain Hubert ist ein belgischer Forscher und Rolex Markenbotschafter. Zu seinen zahlreichen Erfolgen gehörte die mit über 4.000 km längste Durchquerung der Antarktis. Auf seinen verschiedenen Expeditionen zur Erkundung der Pole wollte er stets mithilfe wissen­schaftlicher Forschung auf die verheerenden Auswirkungen der Erderwärmung aufmerksam machen. Er ließ in der Antarktis dazu eine internationale Forschungsstation errichten. Seine Arbeit bestand darin, in extremen Umgebungen Messungen vorzunehmen und Proben zu sammeln. Die so erhobenen Daten werden verwendet, um die Entwicklung der Ökosysteme zu verstehen und zu belegen, wie und wie schnell sich der derzeitige Klimawandel vollzieht. Für Alain Hubert sind Erkundung und Beobachtung im Feld unerlässlich, um wissenschaftliche Daten zur Erstellung von Vorhersage­modellen zu gewinnen.


ROLEX: PERMANENTES STREBEN NACH INNOVATION

Rolex hat Forschung und Entwicklung stets hohe Priorität eingeräumt, um in der Lage zu sein, Armbanduhren zu konstruieren und zu fertigen, die in jeder Situation präzise und zuverlässig sind.

Seit den Anfängen hat Rolex sich auf Betreiben seines Gründers Hans Wilsdorf darauf konzentriert, immer präzisere und zuverlässigere Armbanduhren zu produzieren. Stets mit Blick auf die Innovation hat die Uhrenmarke ein einzigartiges Know-how darin entwickelt, Lösungen für uhrmacherische Heraus­forderungen zu präsentieren, und verfügt inzwischen über ein erhebliches Forschungs- und Entwicklungs­potenzial. So kann Rolex heute auf das Fachwissen und die Kompetenz hauseigener Spezialisten aus den Bereichen Statistik, Astrophysik und Material­wissenschaft zurückgreifen, um die Qualität seiner Armbanduhren fortlaufend zu verbessern. Dieses unablässige Streben nach Exzellenz fand beispielsweise seinen Ausdruck darin, dass die Zertifizierung „Chronometer der Superlative“ – ein markeneigener Präzisions­standard – 2015 neu definiert wurde. Das Prädikat, das ursprünglich geschaffen wurde, um die chrono­metrische Präzision der Uhrwerke von Rolex Armbanduhren zu bescheinigen, bezieht sich nunmehr auf die Leistungen der fertig montierten Uhr. Jede Armbanduhr hat vor dem Verlassen der Uhren­manufaktur somit eine Reihe von automatisch durchgeführten Tests bestanden, die von Rolex in eigenen Labors sowie nach eigenen Kriterien vorgenommen werden. Aufgrund dieser Prüfungen können für die Armbanduhr die Leistungen der Superlative in puncto Ganggenauigkeit, Wasserdichtheit, automatischen Aufzugs und Gangreserve für den täglichen Einsatz garantiert werden. Nach erfolgreicher Abnahme gemäß dem Prüfprotokoll erhält die Armbanduhr den Status „Chronometer der Superlative“, der durch ein grünes Siegel gekenn­zeichnet und mit einer internationalen Fünfjahres­garantie verbunden ist.

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