GMT‑Master II

Die Oyster Perpetual GMT-Master II – robust und funktional – wurde konzipiert, um das gleichzeitige Ablesen von zwei Zeitzonen zu ermöglichen, und ist somit die ideale Armbanduhr für Weltreisende.

Der direkte Bezug der GMT‑Master II zu Zeitzonen und Langstreckenreisen zeigt sich sowohl in ihrem Namen wie in ihren Funktionen. Die Greenwich Mean Time (mittlere Greenwich-Zeit), GMT, ist die mittlere Sonnenzeit am Königlichen Observatorium von Greenwich in London. Dort befindet sich der historische Nullmeridian für die Berechnung der geografischen Länge und die Einteilung der Erde in Zeitzonen.

JENSEITS DER ZEITZONEN

Die 1955 eingeführte Oyster Perpetual GMT‑Master hat als privilegierte Zeugin die rasante Entwicklung der interkontinentalen Flugreisen ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts miterlebt. Sie wurde sogar die offizielle Armbanduhr der Pan American World Airways, eher bekannt unter dem Namen Pan Am, der damals wichtigsten und bedeutendsten amerikanischen Luftfahrtgesellschaft für Interkontinentalflüge. 1959 prägte ein herausragendes Ereignis diese Verbindung: Ein Jet Clipper von Pan Am flog zum ersten Mal die Strecke New York – Moskau ohne Zwischenstopp. Der verantwortliche Flugzeugführer trug dabei eine GMT‑Master, die ihm während des gesamten Flugs als Navigationshilfe diente.

Die GMT‑Master, eine echte Funktionsuhr, wurde ständig weiterentwickelt und konnte so mit laufend verbesserten technischen Leistungen aufwarten. 1982 führte Rolex ein neues Kaliber ein, das es ermöglichte, den Stundenzeiger unabhängig vom Minuten- und 24‑Stunden-Zeiger einzustellen. Um dieser Entwicklung Ausdruck zu verleihen und jede Verwechslung mit der GMT-Master zu vermeiden, wurde das mit diesem optimierten Uhrwerk ausgestattete Modell GMT‑Master II genannt. Die auf ein breiteres Publikum ausgerichtete GMT‑Master II erwies sich dann als ideale Armbanduhr für diejenigen, die rund um die Welt unterwegs sind.

24-STUNDEN-ANZEIGE UND UNABHÄNGIGER STUNDENZEIGER

Die GMT‑Master II besitzt einen zusätzlichen Zeiger mit Dreiecksspitze, der sich – ergänzend zu dem traditionellen Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger, der die Lokalzeit (Zeit des Aufenthaltsortes) anzeigt – in 24 Stunden einmal um das Zifferblatt dreht, sowie eine in beide Richtungen drehbare Lünette, die über eine Cerachrom-Zahlenscheibe aus zweifarbiger Keramik mit 24‑Stunden-Graduierung verfügt. Dieser zusätzliche Zeiger gibt die Referenzzeit (zum Beispiel die Zeit des Wohnorts) auf der Graduierung der Lünette an, wenn sie in der neutralen Position steht, also mit dem Dreieck auf 12 Uhr.

Auf Reisen lässt sich die Lokalzeit in Einstundensprüngen leicht über einen Mechanismus verstellen, der durch die Aufzugskrone zu bedienen ist. Die Einstellung des Stundenzeigers erfolgt unabhängig vom Minuten- und Sekundenzeiger und wirkt sich nicht auf den 24‑Stunden-Zeiger (Anzeige der Referenzzeit) aus. So hat der Träger der Uhr jederzeit gleichzeitig die Lokalzeit und eine Referenzzeit im Blick.

DREHBARE LÜNETTE UND ZUSÄTZLICHE ZEITZONE

Die drehbare Lünette ermöglicht es auch, die Uhrzeit einer zusätzlichen Zeitzone anzuzeigen. Dazu muss die Lünette um die eigene Achse gedreht werden. In diesem Fall ist die Referenzzeit nicht mehr verfügbar, da der 24‑Stunden-Zeiger nun dazu dient, die Uhrzeit dieser neuen Zeitzone auf der Graduierung der Lünette abzulesen.

Damit die Lünette ihre Aufgabe einwandfrei erfüllen kann, hat Rolex ein Drehsystem mit Feder entwickelt, das ein Verstellen der 24‑Stunden-Positionen in beide Richtungen exakt von einer Rastung in die nächste ermöglicht. Der gezackte Außenrand sorgt für hervorragende Griffigkeit und erleichtert damit die Handhabung der Lünette.

LÜNETTE MIT CERACHROM-ZAHLENSCHEIBE

Die in beide Richtungen drehbare Lünette der GMT‑Master II verfügt über eine zweifarbige Cerachrom-Zahlenscheibe mit 24‑Stunden-Graduierung. Diese von Rolex patentierte Zahlenscheibe wird aus extrem hartem und korrosionsbeständigem Keramikmaterial gefertigt, sie ist äußerst kratzfest und in den Farben auch UV-resistent. Die in der Keramik versenkten Ziffern und Graduierungen werden mittels PVD-Verfahren (Physical Vapour Deposition, physikalische Gasphasenabscheidung) mit einer dünnen Gold- oder Platinschicht überzogen. Über ihre Funktionalitäten und technischen Qualitäten hinaus trägt die Lünette der GMT‑Master II auch wesentlich zur Einzigartigkeit dieser Armbanduhr bei.

2013 vollbrachte Rolex mit seiner ersten zweifarbigen, aus einem Teil bestehenden Cerachrom-Zahlenscheibe aus Keramik – die eine Hälfte in Schwarz, die andere in Blau – an einer Ausführung der GMT‑Master II in Edelstahl Oystersteel eine echte Pionierleistung. Ein Jahr später präsentiert die Uhrenmarke an einer GMT‑Master II in 18 Karat Weißgold die zweifarbige Zahlenscheibe aus roter und blauer Keramik. Die bislang letzte Innovation, die zweifarbige Zahlenscheibe aus brauner und schwarzer Keramik, ist an zwei Ausführungen der GMT‑Master II in 18 Karat Everose-Gold und in Rolesor Everose (Kombination aus Edelstahl Oystersteel und 18 Karat Everose-Gold) zu sehen. Diese Cerachrom-Zahlenscheiben vereinen die außergewöhnlichen Eigenschaften der Hightech-Keramik mit der ikonenhaften Ästhetik des Originalmodells der GMT‑Master.

DIE GMT-MASTER II, CHRONOMETER DER SUPERLATIVE

Die GMT‑Master II ist – wie auch alle anderen Armbanduhren von Rolex – als Chronometer der Superlative zertifiziert. Das exklusive Prädikat bescheinigt, dass die Armbanduhr vor dem Verlassen der Uhren­manufaktur eine Reihe von Tests bestanden hat, die von Rolex in eigenen Labors sowie nach eigenen Kriterien durchgeführt werden. Diese sind strenger als die Normen der Uhrenindustrie. Diese Tests werden an der fertig montierten Uhr vorgenommen, damit die Leistungen der Superlative für den täglichen Einsatz garantiert werden können. Das grüne Siegel, mit dem jede Rolex Uhr versehen ist, bürgt für den Status „Chronometer der Superlative“ und ist mit einer internationalen Fünfjahres­garantie verbunden.

Die Ganggenauigkeit eines jeden vom unabhängigen Schweizer Prüfinstitut Contrôle officiel suisse des chronomètres (COSC) offiziell als Chronometer zertifizierten Uhrwerks wird von Rolex nach dem Einschalen erneut getestet, wodurch weit strengere Kriterien erfüllt werden als bei der offiziellen Zertifizierung. Die durchschnittliche Gangtoleranz eines in der Armbanduhr verbauten Rolex Chronometers der Superlative liegt so bei −2/+2 Sekunden pro Tag. Zudem wird diese Genauigkeit von Rolex mit exklusiven Verfahren geprüft, die reale, eher dem Alltag des Trägers entsprechende Trage­bedingungen simulieren.

Diese vollautomatische Test­kette für die Zertifizierung „Chronometer der Superlative“, in der eigens von Rolex entwickelte Hightech­geräte eingesetzt werden, gestattet es, die Wasserdichtheit, den automatischen Selbstaufzug und die Gangreserve sämtlicher Rolex Armbanduhren zu prüfen. Diese Prüfungen nach dem Einschalen stellen eine systematische Ergänzung der zuvor in der Entwicklung und der Fertigung der Armbanduhren durchgeführten Qualifikations­tests dar, die es ermöglichen, Zuverlässigkeit, Robustheit, Stoßfestigkeit und Unempfindlichkeit der Uhren gegenüber Magnet­feldern zu gewährleisten.

DAS OYSTER-GEHÄUSE, SYMBOL FÜR WASSERDICHTHEIT

Das garantiert bis zu einer Tiefe von 100 Metern wasserdichte Oyster-Gehäuse der GMT‑Master II ist der Inbegriff von Robustheit und Zuverlässigkeit. Sein charakteristisch geformter Mittelteil wird aus einem massiven Block aus Edelstahl Oystersteel, der extreme Korrosions­beständigkeit aufweist, oder aus 18 Karat Gold gefertigt. Der fein geriffelte Gehäuseboden wird mithilfe eines Spezialschlüssels, der nur von Rolex autorisierten Uhrmachern den Zugang zum Uhrwerk ermöglicht, hermetisch verschraubt. Die mit dem dreifachen Dichtungssystem ausgestattete und durch Nocken am Mittelteil geschützte Triplock-Aufzugskrone lässt sich fest mit dem Gehäuse verschrauben. Das Uhrglas ist für bessere Ablesbar­keit des Datums mit einer Zykloplupe auf der 3‑Uhr-Position versehen und besteht aus praktisch kratzfestem Saphirglas. Das vollkommen wasserdichte Oyster-Gehäuse der GMT‑Master II gewährleistet einen optimalen Schutz des hochpräzisen Uhrwerks in seinem Inneren.

DAS KALIBER PERPETUAL 3285

Die GMT‑Master II ist mit dem Kaliber 3285 ausgestattet, einem vollständig von Rolex entwickelten und hergestellten mechanischen Uhrwerk mit automatischem Selbstaufzugsmechanismus. Das Kaliber kann aufgrund seines Aufbaus, seiner Fertigung und der integrierten Innovationen mit exzellenten Leistungen in puncto Präzision und Zuverlässigkeit aufwarten.

Der Oszillator verfügt über eine große Unruh mit variabler Trägheit, deren Feinregulierung durch Microstella-Muttern in Gold erfolgt. Er wird durch eine in der Höhe verstellbare durchgehende Brücke in seiner Position fixiert. Dies ermöglicht eine sehr stabile Positionierung und erhöht die Stoßfestigkeit.

Das Kaliber 3285 ist mit einer optimierten Version der blauen Parachrom-Spirale ausgestattet, die von Rolex aus einer exklusiven paramagnetischen Legierung hergestellt wird. Diese gegen Magnetfelder unempfindliche Spirale erweist sich bei Temperatur­schwankungen als äußerst stabil und ist bei Stößen bis zu zehnmal präziser als eine herkömmliche Spirale. Sie ist mit einer Rolex Endkurve versehen, die den regelmäßigen Gang in allen Positionen gewährleistet.

Das Kaliber 3285 ist mit dem automatischen Selbstaufzugsmechanismus Perpetual-Rotor ausgestattet. Dieser sorgt dafür, dass die Aufzugsfeder stets gespannt bleibt, indem er die Bewegungen des Handgelenks als konstante Energiequelle nutzt.

Die außerordentlich präzise Endbearbeitung des Uhrwerks der GMT‑Master II, sichtbar nur für von Rolex autorisierte Uhrmacher, spiegelt die kompromisslosen Qualitätsansprüche der Marke wider.

UHRWERK DER NEUEN GENERATION

Das Kaliber 3285 ist ein Uhrwerk der neuen Generation, das vollständig von Rolex entwickelt und hergestellt wurde. Dieses mechanische Manufaktur­werk mit automatischem Selbstaufzugs­mechanismus ist ein technisches Meisterwerk, das die Vorreiterrolle von Rolex in der Uhrmacherkunst unterstreicht. Es besticht durch fundamentale Fortschritte in Sachen Präzision, Gangreserve, Stoßfestigkeit, Unempfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern, Bedienkomfort und Zuverlässigkeit.

Der Oszillator wird durch das von Rolex entwickelte und patentierte hochleistungs­fähige Paraflex-Antischock­system gehalten, das die Stoßfestigkeit des Uhrwerks erhöht.

Das Kaliber 3285 ist mit der von Rolex patentierten Chronergy-Hemmung ausgestattet, die einen hohen energetischen Wirkungsgrad mit großer Funktionssicherheit vereint. Diese aus einer Nickel-Phosphor-Legierung gefertigte Hemmung ist zudem unempfindlich gegenüber Magnetfeldern. Außerdem kann das Kaliber 3285 dank des Aufbaus des Federhauses und des höheren Wirkungsgrads der Hemmung nunmehr mit einer Gangreserve von circa 70 Stunden aufwarten.

ARMBAND UND SCHLIESSE: SICHERHEIT UND TRAGEKOMFORT

Die GMT‑Master II besitzt ein dreireihiges Oyster‑Band (Ausführungen in Rolesor Everose – Kombination aus Edelstahl Oystersteel und 18 Karat Everose-Gold –, in 18 Karat Weißgold oder in 18 Karat Everose-Gold) oder ein fünfreihiges Jubilee-Band (Ausführungen in Edelstahl Oystersteel).
Diese Armbänder verfügen über eine von Rolex entwickelte und patentierte Oysterlock-Sicherheitsfaltschließe, die unbeabsichtigtes Öffnen verhindert. Sie sind außerdem mit der von Rolex entwickelten Easylink-Verlängerung ausgestattet, mit der sie auf einfache Weise um circa 5 mm erweitert werden können, um jederzeit einen optimalen Tragekomfort sicherzustellen.

Dank der verdeckten Armband­befestigung geht das Band optisch nahtlos in das Gehäuse über. Bei den GMT‑Master II in 18 Karat Gold verfügt das Oyster-Band zudem über Keramikeinsätze in den Bandelementen, durch die es an Geschmeidigkeit und Langlebigkeit gewinnt.

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