Rolex Deepsea

Die bis zu einer Extremtiefe von 3.900 Metern wasser­dichte Oyster Perpetual Rolex Deepsea verkörpert die Expertise von Rolex in der Entwicklung wasserdichter Uhren.

Die 2008 konzipierte Rolex Deepsea übertrifft die höchsten Anforderungen professioneller Taucher im Hinblick auf Wider­stands­kraft bei Unterwasser­druck, Präzision und Zuverlässig­keit unter Beibehaltung der für die Armbanduhren Oyster Perpetual typischen ästhetischen Codes und Eigenschaften.

OYSTER-GEHÄUSE UND RINGLOCK-SYSTEM

Die Rolex Deepsea ist die Taucheruhr der neuen Generation. Ihr Gehäuse ist mit dem Ringlock-System ausgestattet. Dank dieser von Rolex patentierten neuen Gehäusestruktur kann sie dem enorm hohen Druck in 3.900 Meter Tiefe standhalten, der einem Gewicht von etwa drei Tonnen auf dem Uhrglas entspricht.

Der Aufbau des Ringlock-Gehäuses beruht auf dem Zusammenspiel von drei Elementen:
• einem leicht bombierten, 5,5 mm starken Saphirglas,
• einem stickstoff­legierten Hoch­leistungs­edelstahl­ring in der Mitte des Gehäuses zwischen Uhrglas und Gehäuseboden, der ganz allein den Wasserdruck aufnimmt, und
• einem Gehäuseboden aus einer Titan­legierung, der durch einen verschraubten Haltering aus Edelstahl Oystersteel fest mit dem innen liegenden Ring abschließt.

Diese drei Elemente sind in einem charakteristisch geformten Mittelteil, der aus einem massiven Block aus extrem korrosions­beständigem Edelstahl Oystersteel gefertigt wird, übereinander angebracht. Die durch Nocken am Mittelteil geschützte Triplock-Aufzugskrone, die mit drei Dichtungen ausgestattet ist und mit dem Gehäuse fest verschraubt wird, ist Garant für die wasserdichte Konstruktion.

Das Oyster-Gehäuse der Rolex Deepsea verfügt außerdem über das von Rolex 1967 patentierte Heliumventil, das bei den für das Tiefsee­tauchen konzipierten Taucheruhren wie ein Sicherheits­ventil wirkt. Es lässt während der Dekom­pressions­phasen in der Druckkammer den im Gehäuse entstandenen Überdruck entweichen und stellt dadurch die Wasserdichtheit sicher.

STRENGE WASSERDICHTHEITS­PRÜFUNGEN

Beim Tiefsee­tauchen haben absolute Zuverlässigkeit und Sicherheit höchste Priorität und so wird jede Rolex Deepsea den nach der geltenden Norm für Taucheruhren erforderlichen Wasser­dichtheits­prüfungen unterzogen. Dazu wurde mit Unterstützung der französischen Firma Comex (Compagnie Maritime d’Expertises, weltweit führend in Unterwasser-Engineering und Überdruck­technologie) ein Überdruck­behälter entwickelt, um die Wasser­dichtheit jeder Rolex Deepsea für eine Tiefe von 3.900 Metern – mit einer zusätzlichen Sicherheitsmarge von 25 % – testen und garantieren zu können.

LÜNETTE MIT CERACHROM-ZAHLENSCHEIBE

Die in eine Richtung drehbare Lünette mit 60-Minuten-Graduierung der Rolex Deepsea verfügt über eine Monoblock-Cerachrom-Zahlenscheibe aus schwarzer Keramik, auf der die Taucher ihre Tauchzeiten genau ablesen können. Diese von Rolex patentierte und aus extrem harter Keramik gefertigte Zahlenscheibe ist nicht nur außerordentlich kratzfest, sondern in den Farben auch UV-resistent. Die versenkten Ziffern und Graduierungen werden in einem von Rolex patentierten PVD-Verfahren (Physical Vapour Deposition, physikalische Gasphasenabscheidung) mit einer dünnen Platinschicht überzogen. Der gezackte Außenrand sorgt für hervorragende Griffigkeit bei der Handhabung, sogar mit Taucherhandschuhen.

ABLESBARKEIT UND FUNKTIONALITÄT

Sehr große Aufmerksamkeit wurde bei dieser Professional Taucheruhr der Ablesbarkeit geschenkt. Die Chromalight-Indizes und -Zeiger auf dem Zifferblatt sind mit einer (in Blau) lange nach­leuchtenden Leuchtmasse gefüllt bzw. beschichtet, die bis zu zweimal länger nachleuchtet als die herkömmlichen phosphores­zierenden Materialien. Auf der Lünette sorgt ein in die Masse eingepresster und mit derselben Leuchtmasse beschichteter Chaton auf dem Dreieck oberhalb der 60. Minute selbst in lichtarmen Umgebungen für eine gute Ablesbarkeit.

DIE ROLEX DEEPSEA – ZERTIFIZIERT ALS CHRONOMETER DER SUPERLATIVE

Wie alle Armbanduhren von Rolex verfügt die Rolex Deepsea über die Zertifizierung „Chronometer der Superlative“ – ein Präzisionsstandard, der von Rolex 2015 neu definiert wurde. Das exklusive Prädikat bescheinigt, dass jede Armbanduhr vor dem Verlassen der Uhren­manufaktur eine Reihe von Tests bestanden hat, die von Rolex in eigenen Labors sowie nach eigenen Kriterien durchgeführt werden. Die Zertifizierung wird an der fertig montierten Uhr vorgenommen und garantiert somit die Leistungen der Superlative in puncto Gang­genauigkeit, Wasser­dichtheit, automatischen Selbstaufzugs und Gang­reserve für den täglichen Einsatz. Das grüne Siegel, mit dem jede Rolex Uhr versehen ist, bürgt für den Status „Chronometer der Superlative“ und ist mit einer internationalen Fünf­jahres­garantie verbunden.

Die Gang­genauigkeit eines jeden vom unabhängigen Schweizer Prüfinstitut COSC (Contrôle officiel suisse des chronomètres) offiziell als Chronometer zertifizierten Uhrwerks wird von Rolex nach dem Einschalen erneut getestet, wodurch weit strengere Kriterien erfüllt werden als bei der offiziellen Zertifizierung. Die durchschnittliche Gangtoleranz eines in der Armbanduhr verbauten Rolex Chronometers der Superlative liegt so bei −2/+2 Sekunden pro Tag. Zudem wird diese Genauigkeit von Rolex mit exklusiven Verfahren geprüft, die reale, eher dem Alltag des Trägers entsprechende Trage­bedingungen simulieren.

Diese voll­automatische Test­kette für die Zertifizierung „Chronometer der Superlative“, in der eigens von Rolex entwickelte Hightech­geräte eingesetzt werden, gestattet es, die Wasserdichtheit, den auto­matischen Selbst­aufzug und die Gangreserve sämtlicher Rolex Armbanduhren zu prüfen. Diese Prüfungen nach dem Einschalen stellen eine systematische Ergänzung der in der Entwicklung und der Fertigung der Armbanduhren durchgeführten Qualifikations­tests dar, die es ermöglichen, Zuverlässigkeit, Robustheit, Stoß­festigkeit und Unem­pfindlichkeit der Uhren gegenüber Magnet­feldern zu gewährleisten.

DAS KALIBER PERPETUAL 3235

Die Rolex Deepsea ist mit dem Kaliber 3235 ausgestattet, einem vollständig von Rolex entwickelten und hergestellten mechanischen Uhrwerk mit automatischem Selbst­aufzugs­mechanismus. Dieses Uhrwerk, für das mehrere Patente angemeldet wurden, ist ein technisches Meisterwerk. Es besticht durch fundamentale Fortschritte in Sachen Präzision, Gangreserve, Stoßfestigkeit, Unem­pfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern, Bedien­komfort und Zuverlässigkeit.

Der Oszillator des Kalibers 3235 verfügt über eine große Unruh mit variabler Trägheit, deren Feinregulierung durch Microstella-Muttern in Gold erfolgt. Er wird durch eine in der Höhe verstellbare durch­gehende Brücke in seiner Position fixiert. Dies ermöglicht eine sehr stabile Positionierung und erhöht die Stoßfestigkeit. Der Oszillator wird zudem durch das von Rolex entwickelte und patentierte hoch­leistungs­fähige Paraflex-Antischock­system gehalten.

Das Kaliber 3235 ist mit einer optimierten Version der blauen Parachrom-Spirale ausgestattet, die von Rolex aus einer exklusiven paramagnetischen Legierung hergestellt wird. Diese Spirale ist nicht nur unem­pfindlich gegen Magnetfelder, sondern erweist sich auch bei Temperatur­­schwankungen als äußerst stabil und ist bei Stößen bis zu zehnmal präziser als eine herkömmliche Spirale. Sie ist mit einer Rolex Endkurve versehen, die den regelmäßigen Gang in allen Positionen gewährleistet.

Dieses Uhrwerk verfügt über die von Rolex patentierte Chronergy-Hemmung, die aus einer Nickel-Phosphor-Legierung gefertigt wird. Diese Hemmung vereint einen hohen energetischen Wirkungs­grad mit großer Funktions­sicherheit und ist zudem unempfindlich gegenüber Magnetfeldern.

Das Kaliber 3235 ist mit dem automatischen Selbst­aufzugs­mechanismus Perpetual-Rotor ausgestattet. Dieser sorgt dafür, dass die Zugfeder stets gespannt bleibt, indem er die Bewegungen des Handgelenks als konstante Energiequelle nutzt. Das Uhrwerk kann dank der Konstruktion seines Federhauses und des höheren Wirkungsgrads der Hemmung mit einer Gangreserve von circa 70 Stunden aufwarten.

Die außerordentlich präzise Endbearbeitung des Uhrwerks der Rolex Deepsea, sichtbar nur für von Rolex autorisierte Uhrmacher, spiegelt die kompromiss­losen Qualitäts­ansprüche der Marke wider.

ARMBAND UND SCHLIESSE: SICHERHEIT, TRAGEKOMFORT UND ERGONOMIE

Die Rolex Deepsea besitzt ein dreireihiges Oyster-Band. Das Armband verfügt über eine von Rolex entwickelte und patentierte Oysterlock-Sicherheits­faltschließe, die versehentliches Öffnen verhindert, und ist mit dem Rolex Glidelock-Verlängerungs­system ausgestattet. Diese von der Uhrenmarke entwickelte und patentierte raffinierte Vorrichtung mit Zahnschiene ist in die Schließe integriert und erlaubt eine fein abgestufte Verlängerung des Armbandes ohne Einsatz jeglicher Werkzeuge. Mit dem am Oyster-Band angebrachten Rolex Glidelock-System, das über zehn Rastungen von je circa 2 mm verfügt, lässt sich das Armband auf einfache Weise um circa 20 mm erweitern, so dass die Uhr auch über einem bis zu 3 mm dicken Taucheranzug getragen werden kann.

Das Oyster-Armband der Rolex Deepsea ist zudem mit dem Fliplock-Verlängerungs­element ausgestattet, mit dem es sich ohne Einsatz jeglicher Werkzeuge durch Ausklappen um circa 26 mm verlängern lässt. Die Kombination beider Verlängerungs­systeme ermöglicht es, die Armbanduhr über einem bis zu 7 mm dicken Taucheranzug zu tragen.

VON DER ROLEX DEEPSEA ZUR ROLEX DEEPSEA CHALLENGE

Die innovative Gehäusestruktur der Oyster Perpetual Rolex Deepsea und das Ringlock-System bilden die Grundlage für die Entwicklung der 2012 vorgestellten Oyster Perpetual Rolex Deepsea Challenge, einer bis 12.000 Meter Tiefe garantiert wasser­dichten experi­mentellen Taucheruhr. Diese komplett von Rolex konstruierte und gefertigte Uhr konnte dem extremen Druck in den Tiefen der Weltmeere standhalten.

Am 26. März 2012 begleitete die Rolex Deepsea Challenge den Regisseur und Forscher James Cameron bei seinem Solo-Tauchgang hinab in das Challengertief, dem tiefsten Punkt im Marianen­graben. An Bord seines U-Boots erreichte er die Rekordtiefe von 10.908 Metern. Die Armbanduhr war am Greifarm des Tauch­bootes befestigt. „Die Rolex Deepsea Challenge war während des gesamten Tauchgangs ein zuverlässiger Begleiter“, so James Cameron.

DAS ZIFFERBLATT D-BLUE

2014 präsentierte Rolex eine neue Version der Rolex Deepsea. Mit einem subtilen Farbverlauf von Mitternachts­blau zu tiefstem Schwarz erinnert das neue Zifferblatt D-blue an die Dämmerungszone der Ozeane, in der sich die letzten Lichtschimmer der Meeres­oberfläche in der Tiefsee verlieren. Das Zifferblatt D-blue knüpft an James Camerons Expedition zur tiefsten Stelle der Weltmeere, die DEEPSEA CHALLENGE, an, die von Rolex und der National Geographic Society unterstützt wurde. Als Hommage an diese Partnerschaft erscheint der Schriftzug „DEEPSEA“ auf dem neuen Zifferblatt in dem Grünton, in dem sich Camerons Tauchboot aus der Unterwasser­perspektive zeigte.

Modelle

Modelle

Ähnliche Inhalte